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Lago di Garda für die Wohngruppe
Statt in ein geräumiges Ferienhaus im schönen kühlen Dänemark verschlug
es die vier Jugendlichen einer der beiden WGs (Jugendwohngruppen) samt
zwei SozialarbeiterInnen auf einen „angenehm heißen“ Campingplatz am
Gardasee.
Mitten in der ganz großen Sommerhitze des Jahres 2003 wurde unser Opel
logistisch nahezu perfekt mit „wichtigen“ (Discman, Kosmetiktaschen) und
eher „unwichtigen“ (Schlafsäcke, Gaskocher) Dingen beladen, ein Jetbag
samt Inhalt auf dem Dach verstaut und die Hälfte der Jugendlichen
eingepackt.
Nach einer langen Nacht warteten im Allgäu schon die letzten
Anwärterinnen für den Urlaub – zwei Mädchen, die von einer Kur abgeholt
wurden und deren Gepäck auch noch mit wollte...
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Doch die anstrengende Fahrt und die Geduld aller Beteiligten machte
sich bezahlt, als wir endlich die Zelte aufgebaut und das erste Bad
im See genommen hatten.
Neben regelmäßigen Wasserschlachten war auch das
Strandcafé („una coca-cola media, prego!“) ein beliebter Anlaufort, denn
die Hitze war tagsüber einfach zu groß, um viele Sightseeing-Touren
durchzustehen. |
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Diese verlegten wir auf die Vormittagsstunden – so kamen wir in den
Genuss der Nachbarstädte Garda (zum Shoppen) und Bardolino. |
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Die
Abende (und Nächte) waren mit kultureller Bildung angefüllt – das
Strandcafé bot jeden Abend mehr oder weniger begabte Alleinunterhalter,
die es uns ermöglichten, entweder Schlagerraten zu spielen oder einfach
nur am Strand zu liegen, das Abendessen zu verdauen und netter
„Beschallung“ zu lauschen. |
Eine weiterer Punkt auf dem Besichtigungsprogramm war die Landzunge bzw.
Halbinsel Sermione, auf der wir uns einige Sehenswürdigkeiten
vorgenommen hatten – welche jedoch an diesem Montag alle geschlossen
waren.
Statt dessen sahen wir uns die „natürlichen“ Attraktionen an – den
wunderschönen Stadtkern und einen kleinen Olivenhain.
Auch ein literarischer Höhepunkt – den Jugendlichen jedoch eher aus dem
Kino bekannt – stand auf dem Programm: Die Casa di Giulietta und „der“
Balkon aus „Romeo und Julia“ in Verona. Auf den Spuren der Montagues und
Capulets sahen wir uns die Stadt an – und kehrten am Abend zwar um
einiges lebendiger als die beiden Liebenden, doch ziemlich erschöpft
wieder an „unser“ Strandstück zurück...
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wo wir lange saßen, um uns von den Strapazen der Kultur zu erholen und
uns auf die Rückreise nach einer guten Woche vorzubereiten.
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