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Geschichte der Evangelischen
Jugendhilfe Hermann Bödeker e.V.
Zur Person Senior Bödekers
15.05.1799
Geburt Hermann Wilhelm Bödeker in Osnabrück
1807 - 1817
Lehrer am Ratsgymnasium Osnabrück
bis 1824
Studium der Theologie in Göttingen
dann
Hilfsprediger in der Marktkirche Hannover
1839
Erster Geistlicher 1851
Senior des Geistlichen Stadtministeriums (entspricht heutigem
Superintendent)

14.01.1875
Tod Senior Bödeker
. Zur
Einrichtung 1864
Gründung des Krippenvereins 1881
Planung der Warteschule 1883
Vereinsgründung Bödeker-Krippe und Einweihung der Einrichtung

1883 - 1919
Aufnahme der Arbeit durch Diakonissen. Tägliche Betreuung von bis zu
60 Tageskindern im Alter zwischen 6 Wochen und zweieinhalb Jahren in der
Warteschule und 6-14 Jahren im Kinderhort.
1910
Bau eines neuen, größeren Gebäudes an gleicher Stelle
1. Weltkrieg
Zwischen 1914 und 1918 auch Unterbringung von Flüchtlingen. Rückgang der
Kinderzahlen durch Arbeitslosigkeit und Verarmung der Eltern.
1919 - 1933
Umbau der Einrichtung für Heimkinder. Bis zu 150 Kinder, davon 70
Heimkinder, werden von Diakonissen, Kinderpflegerinnen und
Kindergärtnerinnen betreut.

1924
Erstmalige Installation von elektrischem Licht und einer Waschmaschine

1933
50jährige Bestehen. Zuweisung einer Spielwiese mit Liegehalle
1936
Das erste Auto

1933 -1945
Während des Nationalsozialismus besteht die Einrichtung weiter. In der
Nacht vom 8. auf den 9. Oktober wird das Haus durch Bombenhagel und Feuer
vollständig zerstört. Alle Kinder und Erwachsenen überleben diese Nacht
im gegenüber liegenden Bunker. Danach erfolgt eine vorübergehende
Einquartierung in der Kriegsschule in Walsrode.

1944
Die Bödeker-Krippe erbt das Wohnhaus in der Friesenstr. 31
1945- 1952
Neubeginn im Haus Friesenstr. 31
1952
Einweihung des neu aufgebauten Hauses in der Friesenstr. 27 durch den
Landesbischof
1952 - heute
Schrittweise Umgestaltung ab den 60er Jahren in eine
Jugendhilfeeinrichtung. Übergang der Betreuung durch ausgebildete
Pädagogen. Leitung der Einrichtung ab Mitte der 60er Jahre durch eine
Sozialpädagogin. Aufbau von drei familienähnlichen Kinder- und
Jugendgruppen.
1986
Schaffung einer Wohngruppe für Jugendliche und junge Erwachsene
1992
Ausbau des Dachgeschosses mit Besprechungs- und Therapiezimmer.
Schaffung interprofessioneller Teams mit ErzieherInnen,
SozialarbeiterInnen und Kinderpflegerinnen.
1998
Einrichtung eines Hortes mit heute 30 Plätzen in der Eichstr. 43
2000
Umbenennung des Vereins in Evangelische Jugendhilfe Hermann Bödeker e.V.
und Erneuerung des Spielhofes

Aktuell
Stetige Qualitätsentwicklung in der pädagogischen Arbeit. Einrichtung
eines heiminternen Kindergartens, einer Erziehungsstelle, einer zweiten
Wohngruppe für Jugendliche und Sozialpädagogischer Familienhilfe im
Einzelfall.
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