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Nutz- und Zierpflanzen . |
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| Tabak Die Arten dieser Gattung sind mehr oder
weniger stark mit Haaren besetzt, an dessen Spitzen sich kleine Klebetröpfchen
bilden. Der Klebstoff dient hier als Schutz vor Fressfeinden.
Tabakpflanzen enthalten Nikotin. Aus den Blättern werden Zigarren und
Zigaretten hergestellt. |
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![]() Nicotiana tabacum . |
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| Ingwer Ingwer ist weltweit eines der wichtigsten Gewürze. Er wird hauptsächlich in Südostasien und Westindien, aber auch in Westafrika, Japan, Brasilien und Jamaika angebaut. Der Jamaika-Ingwer mit seinem besonders intensiven Aroma wird im Westen am meisten gehandelt, während z.B. das nigerianische Produkt als sehr scharf, aber aromaarm gilt. Als Gewürz dient das geschälte und getrocknete Rhizom, der in feuchten Böden gedeihenden Pflanze. In Ingwer produzierenden Ländern verwendet man jedoch auch die frischen Blätter.
Ingwer spielt heute in den Küchen beinahe
aller Länder weltweit eine große Rolle. Selbst in Deutschland verfeinern
inzwischen immer mehr namhafte Profiköche hiermit ihre gehobene Küche.
Frischer Ingwer wird sowohl gekocht als auch gebraten verwendet.
Getrockneter Ingwer weist einen ganz anderen
Geschmack auf und kann daher den frischen nicht gut ersetzen. Getrockneter
Ingwer ist jedoch eine Zutat zum Currypulver und findet auch Anwendung für
würziges Gebäck in Europa.
Der leicht
scharfe, würzige, frische Ingwergeschmack verleiht Suppen, Saucen, Fleisch und
Gemüse ein unverwechselbares Aroma. Frischer Ingwer ist aber auch ein wichtiges
Gewürz für Fisch und Meeresfrüchte, da es den Fischgeruch neutralisiert.
Verwendung findet Ingwer auch als Tee und
Ginger ale (Ingwerbier),
einem alkoholfreien Erfrischungsgetränk. |
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![]() Zingiber officinale . |
![]() Zingiber officinale |
Zingiber officinale |
![]() Zingiber officinale |
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Süßblatt Stevia rebaudiana ist im nordöstlichen Paraguay beheimatet und gilt als die süßeste Pflanze der Welt. Die blattreichen Stauden wachsen in sandigsauren, durchlässigen, aber nicht trocken werdenden Böden des Hochlandes und erreichen dort voll ausgewachsen Höhen von bis zu einem Meter. Die Guarani- und Mato Grosso-Indianer nutzen die Art schon seit Jahrhunderten als Süßmittel für Speisen und Tees, aber auch als Heilmittel für medizinische Zwecke, wie z. B. zur Wundheilung, bei Bluthochdruck oder auch Diabetes. Weiterhin wird Stevia auch als Tonikum verabreicht, um die Verdauung zu fördern, Müdigkeit und Erschöpfung zu bekämpfen, Übergewicht abzubauen und bei Pilzbefall zu helfen. Sogar äußerlich wird Stevia verwendet, um Haut und Haare jugendlich und schön zu erhalten.
Das Stevia-Blatt ist je nach Gegend und Klima
10 bis 30-mal so süß wie Zucker, dabei aber kalorienfrei. Selbst
getrocknete Blätter, die jahrelang aufbewahrt wurden, geben noch Süße ab.
Extrakte können die 200- bis 400-fache Süßkraft von raffiniertem Zucker
erreichen. Steviosidextrakte sind hitzebeständig und deshalb im Gegensatz
zu künstlichen Süßstoffen auch zum Kochen und Backen geeignet. Dies
geschieht jedoch bisher hauptsächlich in Japan, da sich die Speisen leicht
grünlich färben können und ein Hauch von Lakritzgeschmack übertragen
werden kann. Für westliche Augen und Gaumen ist das sicher noch etwas
ungewöhnlich. Dennoch werden die Extrakte inzwischen schon in den
verschiedensten Lebensmitteln, wie z.B. Wrigley's Kaugummi oder auch Cola
Light eingesetzt. Stevia hat in Japan bereits über 50 Prozent des
Süßmittelmarktes erobert. Jetzt ist die süße Pflanze auch in den USA im
Vormarsch und findet dort immer mehr Anhänger. Innerhalb der EU ist Stevia
kein Süßstoff im Sinne der geltenden Gesetzgebung und daher auch nicht als
solcher zugelassen. |
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![]() Stevia rebaudiana . |
![]() Stevia rebaudiana |
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| Aronstab Diese Knollen bildenden Arten können je nach Herkunft tropisch, subtropisch oder absolut winterhart sein und können dann auch in den Garten an einen halbschattigen Standort gepflanzt werden. Den Winter über ruhen die Pflanzen in der Regel in ihren trockenen Knollen. Im Frühjahr treiben dann die wunderschön gezeichneten und gefärbten Blüten. Diese können je nach Art Höhen von bis zu 5 Meter erreichen! Leider halten sie oft nur wenige Tage und riechen auch arg nach Aas. Nach der Blüte bildet sich das zumeist sehr dekorative Blattwerk. Einige der Arten werden als
Nahrungsergänzungsmittel verwendet oder auch zur Arzneimittelherstellung
benutzt. |
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![]() Amorphophallus konjac . |
![]() Amorphophallus konjac |
![]() Arisaema amurense typ green |
![]() Arisaema amurense typ red |
![]() Arisaema amurense typ red |
![]() Arisaema ringens |
![]() Sauromatum venosum |
![]() Sauromatum venosum |
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Pfeifenwinde, Gespensterpflanze
Diese rankende Schlingpflanze
aus Brasilien trägt im Sommer große bräunlich weiße Blüten, die von der
Form an ein wehendes Gespenst erinnern.
Die Blüten weisen neben ihrer Größe noch eine
weitere Besonderheit auf - sie sind in der Blütenmitte zu einer
Kesselfalle ausgebildet. Dieser bauchige Kessel verengt sich zu einer
schmalen Röhre. Insekten werden angelockt, krabbeln tief in die Röhre und
bestäuben so die Blüte. |
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![]() Aristolochia littoralis . |
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Gelbaugen-Gras
Die Gattung ist weit
verbreitet. Die Art bicephala wurde
jedoch bisher nur in Venezuela auf dem Auyan-Tepui gefunden. Sie ist daher
eine interessante Begleitpflanze für Heliamphora Arten. Die Blätter ähneln
denen der Iris. Aus der bräunlichen Blütenknospe bilden sich gelbe Blüten. |
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Xyris bicephala . |
Xyris bicephala |
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Glücksklee Der
mexikanische Glücksklee ist mit unserem heimischen Sauerklee verwandt. Die
Pflanzen treiben ab etwa Anfang April aus den ruhenden Zwiebeln. Düngt man
die Pflanzen dann regelmäßig einmal wöchentlich bis zum August, erscheinen
den ganzen Sommer hindurch in ununterbrochener Folge die schönen
rosafarbenen, leider nur bei Sonne geöffneten Blüten und die sich abends
zusammenklappenden, mit einem bräunlichen Mittelfleck gezeichneten
Blätter. Die Art verträgt keine große Hitze und sollte daher einen
möglichst kühlen Standort erhalten. |
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![]() Oxalis deppei . |
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Glücksbambus Der Bambus der kein Bambus, sondern ein Yucca - Gewächs ist. Das Ursprungsland ist Südchina. Die Teilstücke der Stämme werden dort ins Wasser gestellt und bewurzelt. Oftmals werden die Stücke pagodenförmig zusammengebunden und schließlich in Porzellanschälchen in Bau -, Möbel - oder Supermärkten angeboten. Mitgeliefert wird oft ein Schreiben, worin auf die Zauberkraft dieser Pflanze hingewiesen wird. Sie soll Glück, Wohlstand und ein langes Leben bescheren. Ja selbst das Rauchen soll man sich damit abgewöhnen können. Die Art ist ausgesprochen genügsam und
robust. Längere direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch zu vermeiden. Das
heißt, ein halbschattiger bis schattiger Standort reicht völlig aus. Das
Substrat sollte immer feucht sein. Dünger ist nicht notwendig. Eine
optimale Zimmerpflanze für Menschen auch ohne grünen Daumen. |
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![]() Dracaena sanderiana . |
![]() Dracaena sanderiana |
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