| 1995 bezogen wir zusätzlich im Gewerbegebiet 'Mühlenkämpe' am nördlichen Stadtrand von Barsinghausen ein etwa 2500 qm großes Grundstück. Es entstand die Fa. plantarara. | |
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Das hierauf errichtete 480 qm große, 3-schiffige Gewächshaus ist in drei Klimazonen unterteilt und durch modernste Technik allen Anforderungen gewachsen. Hierin werden hauptsächlich Pflanzen gezogen, die für Sammler bestimmt sind. |
| Für Besucher wurde in jeder Klimazone neben den Anzuchtstischen auch jeweils einen Schautisch aufgebaut. |
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| Im Kalthaus ist dies ein etwa 10 qm großes, nachempfundenes Moorbeet, mit bis zu 1,20 m hohen Sarracenien und entsprechenden Begleitpflanzen. |
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Im temperierten Haus werden hauptsächlich Drosera Arten aus Südafrika und Australien und mexikanische Fettkrautarten gezogen. Auf dem Schautisch sorgte unter anderem ein über 2 m hoher Roridula dentata Strauch für Aufsehen. |
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In der Tropenabteilung findet man über 4 m lange Nepenthes, große Bromelien, Orchideen und Utricularia. |
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| Heute
bieten wir in der Regel nur noch Pflanzen an, die aus Samen eigener speziell ausgesuchter
Mutterpflanzen gezogen wurden. Hierfür werden immer nur die
widerstandsfähigsten, kräftigsten und schönsten Pflanzen ausgewählt. So
können inzwischen alle Arten mit Ausnahme von Roridula und einiger Zwiebel-Drosera ganzjährig ohne Bedenken im ständigen Anstauverfahren
gehalten werden. Dies gilt auch bemerkenswerter Weise für Drosophyllum
Pflanzen, die bisher immer, gerade was Staunässe anbelangt, als sehr heikel
eingestuft wurden. Ebenso werden alle Pflanzen absichtlich mehrmals im Jahr
extremen Temperaturen ausgesetzt. Unsere Nepenthes mussten z.B. schon
Temperaturen zwischen -5°C und 55°C aushalten. Hoch- und Tieflandarten
können jetzt problemlos unter gleichen Bedingungen kultiviert werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Abhärtung ist das naturgemäß langsame Heranwachsen der Pflanzen. So benötigt eine Sarracenia bis zur ersten Blüte bei uns etwa 4 Jahre. Seit 1998 habe wir unsere ohnehin nur sehr sparsame Düngung ganz eingestellt! Um den Pflanzen die benötigten Nährstoffe auf natürlichem Weg zur Verfügung zu stellen, wurde hierfür extra rund um das Gewächshaus ein etwa 6 m breiter Streifen mit einer wilden Blumenwiese angelegt. Obwohl mitten im Gewerbegebiet gelegen sind inzwischen so reichlich Insekten vorhanden, dass sich unter den Gewächshaustischen freiwillig Kröten angesiedelt haben. |
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| Mittel zur Schädlingsbekämpfung kommen bei uns nur im äußersten Notfall zum Einsatz. Pflanzen, die zur Arzneimittelherstellung bestimmt sind oder aus denen wir unseren Tee und Likör herstellen, kommen hiermit überhaupt nicht in Berührung. | ||
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| Zukünftig
werden wir außerdem in einem inzwischen errichteten knapp 300 qm
großen Gewächshaus Arzneimittelpflanzen und hier hauptsächlich
Drosera rotundifolia kultivieren.
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| Allgemeines
Besucher sind bei uns nach Terminabsprache jederzeit herzlich willkommen. Verschiedene Straßenkarten sind als Anfahrtshilfe links über die entsprechenden Menüpunkte einzusehen. Wir sind seit jeher bemüht,
dem breiten Publikum die faszinierende Welt der Carnivoren näher zu
bringen.
Gern zeigen wir Ihnen einige
Beispiele unserer
Öffentlichkeitsarbeit. |
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